
Judith Röder, Forest, 2024, Glasröhren, sandgestrahlt, graviert, LED-Lampen, Schatten, Foto: Helge Articus
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29. Juni bis 10. August 2025
Eröffnung: Samstag, 28. Juni 2025, 18:30 Uhr
Kuratoren: Klaus Maßem, Werner Müller
Der Regensturm, der durch die Birke weht.
Unter der Wucht beugen sich die Äste und Blätter.
Ich schaue dem Rauschen zu.
Diesen Moment umgibt etwas nicht Greifbares und
meine Arbeit lässt sich als eine unablässige Suche nach
solchen flüchtigen Augenblicken beschreiben. In meiner
unmittelbaren Umgebung spüre ich Beobachtungen nach.
Sich ändernde Lichtverhältnisse, die an- und abschwellende
Dynamik von Bewegformen greife ich auf in Glas-, Licht und
Filmarbeiten, die in ihrer Materialität ebenso einen
Wandlungs- und Zeitprozess tragen.
Meine Aufmerksamkeit gilt nicht dem Schaffen neuer
Qualitäten, sondern vielmehr das Vorhandene aufzudecken.
Freizulegen, was sich oft sinnlich und intellektuell entzieht
im permanenten Fluss der Wahrnehmung.
Judith Röder
Judith Röder (*1981/ Vulkaneifel) studierte Mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie Freie Kunst/ Glas am Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen (IKKG) und absolvierte eine Lehre zur Kunstglaserin in München. Sie lebt und arbeitet in der Vulkaneifel.
WWW.judithroeder.de
Galerie Junge Kunst
Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier
+49 (0)651 / 976 38 40
Samstag und Sonntag 14-17 Uhr
sowie nach telefonischer Vereinbarung
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